Highlights aus der Demokratiepraxis - Berichte und Impressionen

Gelungener Auftakt zu regelmäßigen Online-Treffen „AWO SH.digital“

Das Projekt „MitWirkung – im Verband!“ bietet nun, gemeinsam mit dem Projekt „MoiN“ (Miteinander online im Norden) regelmäßig Online-Treffen zum landesweiten Austausch über die Digitalisierung im Verband an, der Auftakt fand am 24.04.2021 statt. Das Treffen war mit 15 Personen ein gelungener Einstieg.

Schwerpunkt des erstens Treffens war die Vorstellung des neuen Digitalisierungsprojekts „MoiN“. Besonders auffallend war die breite Spanne von Kenntnissen und Entwicklungen zu dem Thema und der Hinweis, dass niemand zurückgelassen werden darf in diesem Prozess. Aber es gibt auch konkrete digitale Anliegen, die in den nächsten Terminen oder auch im direkten Austausch angegangen werden.

Im Rahmen der Treffen werden später auch Online-Wahlen und digital-politisches Engagement thematisiert.

Besonders schön ist es, dass sich die Gruppe auf eigenen Wunsch häufiger treffen will, um den Prozess voran zu bringen. Das nächste Treffen ist somit für Mitte Juni geplant und wird in einer digitalen Terminabsprache gemeinsam festgelegt. Rückfragen und Anmeldungen bitte an: mitwirkung@awo-sh.de

Ein halbes Jahr Auf und Ab:

Das LSBTIQ*-Schild im Dortmunder Westpark

Im Herbst 2020 setzte das Projektteam „Zukunft mit Herz gestalten!“ ein Zeichen für Toleranz und Gleichstellung. Gemeinsam mit einer Reihe Kooperationspartner*innen malten sie am Eingang zum Dortmunder Westpark – im Stile eines Zebrastreifens – regenbogenfarbene Balken auf den Boden. Der Regenbogen, ein Zeichen der Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen-, Transidenten-, Intersexuellen- und queeren-Community, schmückt seitdem die Ecke Lange Straße/ Westpark. Neben dem bunten Zebrastreifen wurde ein Schild platziert.

Nach nur kurzer Zeit wurde das an dieser prominenten Stelle platzierte Schild beschädigt, getaggt und beklebt. Die Botschaft des Schildes wurde dadurch irgendwann unsichtbar. Es folgten mehrfache Reiningungsaktionen durch das Projektteam. Doch Aceton und Schwämme halfen leider nicht mehr, als das Schild schließlich im Dezember vergangenen Jahres einfach verschwunden war.

Wie es dann weiterging und wie die Projektverantwortlichen mit diesen Herausforderungen umgingen, könnt ihr hier nachlesen:

Der digitale Buchclub des Projekts AWO l(i)ebt Demokratie empfiehlt:

5 Bücher zum Thema Antirassismus

Rassismus geht uns alle etwas an! Wer selbst nicht rassistisch sein möchte, sollte sich daher unbedingt mit Rassismus beschäftigen – und genau das tun wir nicht nur regelmäßig in unseren (Online) Workshops, sondern auch in unserem digitalen Buchclub.

An dieser Stelle möchten wir Euch gerne erstmal 5 #BüchergegenRassismus zum Einstieg in das Thema empfehlen. Das wird ganz sicher nicht der letzte Post mit Lesetipps dazu sein, denn das Rassismus-Problem in unserer Gesellschaft lässt sich nicht von heute auf morgen lösen und es gilt unbedingt, dauerhaft dran zu bleiben, um notwendige Veränderungen anzustoßen!

Tupoka Ogette: „Exit racism – rassismuskritisch denken lernen“
Tupoka Ogettes „Handbuch“ war das erste Buch überhaupt, das wir im digitalen Buchclub besprochen haben! Es hilft, die eigenen Rassismen zu reflektieren und zeigt die Entstehung, Strukturen und Wirkungsweisen von Rassismus in Deutschland auf. Sie erklärt wichtige Begriffe, stellt nach jedem Kapitel Reflexionsfragen und mit QR Codes kommt Ihr auf weiterführende Links. Außerdem könnt Ihr Euch „Exit Racism“ auch als Hörbuch kostenlos z.B. bei spotify anhören.

Alice Hasters: „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“
Eindringlich und geduldig beschreibt Alice Hasters, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Auch sie fordert die Leser*innen auf, sich mit dem eigenen (unbewussten) Rassismus zu konfrontieren – das scheint im ersten Moment schmerzhaft, ist aber auch der einzige Weg, ihn zu überwinden. Auch dieses Buch könnt Ihr kostenlos z.B. auf spotify anhören.

Tiffany Jewell: „Das Buch vom Antirassismus: 20 Lektionen, um Rassismus zu verstehen und zu bekämpfen“
Der #1 New York Times Bestseller mit vielen Illustrationen richtet sich vor allem an die Zielgruppe junge Erwachsene, ist aber wirklich für jede*n ein guter Einstieg in die Thematik! In 20 Kapiteln, mit Übungen und inspirierenden Geschichten führt die Autorin durch die Geschichte des Rassismus, erklärt Hintergründe und Missverständnisse und gibt konkretes Werkzeug an die Hand, um sich für eine Gesellschaft frei von Rassismus, Ausgrenzung und Hass einzusetzen.

Ahmad Mansour: „Solidarisch sein! Gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass“
In unserem Buchlub-Treffen im Februar diskutierten wir über das leidenschaftliche Plädoyer für eine solidarische Gesellschaft des Psychologen und Extremismus-Experte Ahmad Mansour. Es gilt, zusammenzuhalten, Sorgen ernst zu nehmen und Empathie zu zeigen. Außerdem setzt er sich in seinem neuesten Buch auch dafür ein, offener und ehrlicher über Rassismus zu sprechen – auf Augenhöhe und frei von Tabus.

Kübra Gümüşay: „Sprache und Sein“
In ihrem beeindruckenden Buch beschreibt die Autorin, wie Sprache unser Denken und Handeln prägt und unsere Politik bestimmt.

Sehr gute Neuigkeiten: Am 25. Mai sprechen wir über Kübra Gümüşays „Sprache und Sein“ in unserem digitalen Buchclub! Ihr habt also noch genug Zeit, es zu lesen und dann können wir gemeinsam darüber diskutieren! Wir freuen uns auch über einmalige Teilnehmer*innen am Buchclub! Meldet Euch am besten schon mal direkt per Mail an zdt@awo-bayern.de an.

Übrigens: All diese Bücher könnt Ihr Euch kostenlos bei uns im Aktionsbüro Demokratie in München ausleihen!

Internationale Wochen gegen Rassismus 2021

Schleswig-Holstein hat gesprochen... über Rassismus!

Das dritte Mal führte die AWO SH gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen am 18.03 den landesweiten Aktionstag „Schleswig-Holstein spricht…über Rassismus“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus durch. Auch in Zeiten von Corona nutzten rund 70 Menschen die diesjährige Online-Version als Raum, um gemeinsam in den Austausch über Rassismus zu gehen. Nach einem Grußwort von Aminata Touré und einer kleinen inhaltlichen Begrüßung, wurden drei Fragen in drei wechselnden kleinen Gesprächsrunden je 10-15 Minuten lang diskutiert. Die Teilnehmenden wurden dazu in sogenannte „Breakout-Räume“ geschickt, sodass das politische Speed-Dating Format der letzten beiden Jahre auch online umgesetzt werden konnte.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung machten deutlich, dass es grundsätzlich wichtig ist, solche öffentlichen Gesprächsräume zu dem Thema anzubieten: „Ich habe hier immer das Gefühl, dass Rassismus ein Tabu-Thema ist, darum war ich froh, dass es hier so offen war, um darüber zu sprechen.“ und „Es muss sowieso mehr miteinander geredet werden, als nur übereinander, um besser zu verstehen.“.

Die Veranstalter*innen freuten sich über die rege und offene Beteiligung vielfältiger Gäste. Und Vorteil der digitalen Alternative: auch Teilnehmende aus Rheinland-Pfalz, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt konnten dazukommen. Hoffentlich wird auch dort weitergesprochen- mehr miteinander statt übereinander.

AWO Musiktheater (MuT) der AWO Bad Schwartau

„Bunte Vielfalt aller Menschen und ein gutes Miteinander!“ – Unter diesem Motto setze das AWO Musiktheater (MuT) der AWO Bad Schwartau ein Zeichen gegen Rassismus. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus verteilten sie mit Abstand und Schutzmasken nicht nur Flyer an Passant*innen, sondern auch AWO-Fahrradwesten und Sattelbezüge mit dem Aufruf AWO gegen Rassismus. Das Singen von Frühlingsliedern wurde coronabedingt pantomimisch dargestellt. Auch im Frühjahr wird das Theater weiterhin (Corona-konform) für die Menschen da sein. Anfragen gerne an mwitt@t-online.de oder Tel. 0451 / 29 61 822 gerichtet werden.

Aktion in Dortmund: AWO - Solidarisch gegen Rassismus und Ausgrenzung

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 hat das Projekt „Zukunft mit Herz gestalten!“ mit großformatigen Botschaften an 20 eigenen Gebäuden und Einrichtungen sowie in Kooperation mit der Wall GmbH, die die Motive mittels ihrer digitalen Werbeflächen in der Dortmunder Innenstadt 14 Tage lang präsentierte, auf das Thema Rassismus aufmerksam. 20 Zitate bekannter Persönlichkeiten oder Institutionen fanden sich vom 15. bis zum 28. März 2021 an unterschiedlichen AWO-Einrichtungen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet und sollten zur Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus sensibilisieren. Einen Eindruck von allen Plakatmotiven und -aussagen bekommt ihr auf dieser Seite des Projektes beim AWO Unterbezirk Dortmund.

Auftakt bei der AWO in Bayern

Vom 15. bis zum 28. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auch die AWO beteiligt sich in ganz Deutschland mit vielen (digitalen) Veranstaltungen und Aktionen. Das Projekt AWO l(i)ebt Demokratie der AWO in Bayern setzt mit dieser Bank gegen Rassismus ein wichtiges Zeichen.

Seit heute läuft eine Fotoaktion: Jede*r kann sich (be)im Aktionsbüro Demokratie in München auf der Bank (coronakonform) fotografieren lassen und zeigen, dass man selbst auch keinen Platz für Rassismus hat.

Selbstverständlich wird die Bank auch nach dem Ablauf der Kampagnenwochen in ganz Bayern zum Einsatz kommen – denn es gilt, sich jeden Tag im Jahr gegen Rassismus und für Vielfalt zu engagieren.

Kundgebung zum Internationalen Aktionstag gegen Rassismus in Kiel

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 20. März eine Kundgebung, organisiert von mehreren Organisationen, auf dem Kieler Rathausplatz auf. Auch der Landesverband beteiligte sich und verteilte neben Infomaterial gegen Rassismus auch AWO-Westen und Sattelbezüge an die Teilnehmenden.

Fotos: Sünje Muxfeldt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit & Veranstaltungsmanagement der AWO SH

Auftakt bei der AWO Schleswig-Holstein

Kiel, 15. März 2021. Der gewaltsame Tod von George Floyd in den USA hat auch in Deutschland und vielen weiteren Ländern die Debatte über Rassismus und strukturelle Ungleichheit erneut auf die Straßen und die politische Agenda geholt. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die tödlichen Folgen von Rassismus und reiht sich ein in eine Vielzahl von Fällen rassistischer Gewalt gegenüber People of Colour. Beleidigungen, körperliche Angriffe, das sogenannte Racial Profiling und Ermordungen sind die äußerste Spitze rassistischer Gewalt. Hinzu kommen Alltagsrassismus und Diskriminierung in vielen Bereichen und auf zahlreichen Ebenen des täglichen Lebens, etwa in Behörden, im Bildungssystem, bei der Polizei, in Gerichten, auf der Wohnungssuche oder auf dem Arbeitsmarkt.

„Gesellschaft und Politik müssen wachsam bleiben bei jeder Art von Menschenfeindlichkeit. Die Geschichte zeigt: Rechte Ideologie taucht nicht unerwartet und plötzlich auf. Sie bahnt sich über lange Zeit ihren Weg an die Macht, indem sie Unsagbares sagbar macht und Undenkbares scheinbar normal. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine solche Verrohung, die den Weg für noch Schlimmeres ebnet, wieder geschieht“, sagt der Vorsitzende des AWO Präsidiums Wolfgang Baasch.

Die Zahl der Beratungsanfragen zu Diskriminierungen aufgrund der ethnischen Herkunft bzw. rassistischen Zuschreibungen stieg 2019 um knapp zehn Prozent bei der unabhängigen Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Noch 2016 lag ihr Anteil bei nur 25 %. Insgesamt hat die Stelle im vergangenen Jahr in 3580 Fällen rechtliche Auskunft erteilt, Stellungnahmen eingeholt oder gütliche Einigungen vermittelt. Auch in Schleswig-Holstein beraten die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus regelmäßig Menschen, die von Rassismus betroffen sind. „Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit sind eine Gefährdung für die Demokratie und das bedeutet immer auch eine Gefährdung von Grundrechten. Die AWO wird sich daher auch in Zukunft laut gegen rechte Parolen wehren und sich für eine offene, gerechte und von Teilhabe geprägte Gesellschaft einsetzen. Das Engagement gegen Rassismus und Hass muss gestärkt werden. Jede Form der Ausgrenzung wird bei uns nicht geduldet“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Michael Selck.

„SH spricht über…Rassismus“ am 18. März 2021

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus lädt der AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V. mit vielen Kooperationspartner*innen unter dem Motto „Schleswig-Holstein spricht…über Rassismus“ am Donnerstag, den 18. März 2021, von 17.30 bis 19 Uhr, alle Interessierten ganz herzlich zu einem Online-Dialog-Speed-Dating ein. Es wird ein digitaler Raum der Begegnung geschaffen, um Menschen miteinander ins Gespräch und in den Austausch zum Thema Rassismus zu bringen. Das Grußwort hält die schleswig-holsteinische Landtagsvizepräsidentin und Landtagsabgeordnete der Grünen, Aminata Touré. MEHR INFORMATIONEN ZUR VERANSTALTUNG HIER.

Eine weitere Aktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist die Wanderausstellung „Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus“, die derzeit im Foyer der Landesgeschäftsstelle der AWO Schleswig-Holstein präsentiert wird – bedingt durch die Corona-Pandemie allerdings nur für Mitarbeitende. Die Ausstellung greift verschiedene Aussagen gegen Rassismus auf und ist aus den Erfahrungen von Rassismus betroffener Menschen konzipiert.

Beratung und Unterstützung für Betroffene gibt es hier: https://www.rbt-sh.de.

©AWO Landesverband Schleswig-Holstein, Sünje Muxfeldt

#PlastikdesMonats Challenge

Jeden 2. Mittwoch im Monat trifft sich das TEAM UMWELT UND NACHHALTIGKEIT der AWO in Bayern online, um umweltbezogene Themen in den Fokus zu rücken. Das Team ist eine von 5 AWO Demokratiewerstätten, die unter dem Motto WEITERBILDEN. AUSTAUSCHEN. HANDELN durch das Projekt „AWO l(i)ebt Demokratie“ des AWO Landesverbands Bayern e.V. kostenlos angeboten werden.

Um Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema Plastikvermeidung im Alltag zu generieren, initiierte das TEAM UMWELT UND NACHHALTIGKEIT Ende letzten Jahres eine Plastiksammel-Challenge. Die Internet-Community wurde herausgefordert, einen ganzen Monat lang den eigenen Plastikmüll zu sammeln, das Ergebnis zu fotografieren und unter dem Hashtag #PlastikdesMonats online zu stellen, bzw dem AWO l(i)ebt Demokratie-Team zuzusenden. Viele der Plastiksammler*innen waren über ihr eigenes Ergebnis überrascht: Selbst Haushalte, in denen bereits bewusst auf Plastikvermeidung geachtet wird, mussten feststellen, wie viel dann letztendlich doch in einem Monat zusammenkommt und wie weit der Weg zu einer plastikfreien Welt noch ist. Den Abschluss der Challenge bildete ein Workshop des TEAMS UMWELT UND NACHHALTIGKEIT zum Thema „Plastik“, der zum einen auf globale Zusammenhänge und Folgen für die Umwelt einging, aber auch wertvolle Tipps zur Plastikvermeidung und zu praktischen Alternativen im eigenen Alltag geben konnte.

Demokratiefest in Glückstadt am 15.09.2020

Mit einem Demokratiefest feierte der AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam mit der Stadt Glückstadt sowie anderen regionalen Akteuren im örtlichen Jugendzentrum am 15.09.2020 den Internationalen Tag der Demokratie, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig der gemeinsame Einsatz gegen undemokratische Strukturen und die Wahrung der Demokratie als soziale Errungenschaft ist. Besonders in Zeiten, wo der demokratische Konsens unserer Gesellschaft angreifbar scheint, ist der Einsatz für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz notwendig.

„Und nicht nur an einem Gedenktag wie diesem, sondern 365 Tage im Jahr ist dieses Einstehen für die Demokratischen Grundwerte nötig“, betonte Wolfgang Baasch, Vorsitzender des Präsidiums der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein, als er ab 16:30 Uhr die gut 30 Besucher*innen bei Sonne und strengen Hygienemaßnahmen zu einem bunten und informativen Nachmittag mit Festcharakter begrüßt. Er wies ebenfalls darauf hin, dass Demokratie ein Privileg sei, welches gestärkt und vor allem auch erlernt werden müsse, weshalb die Demokratie-Kindertagesstätten eine wichtige Entwicklung in der AWO seien.

Die Mitarbeiterinnen des AWO-Projekts „MitWirkung-im Verband!“ initiierten die Veranstaltung und freuten sich vor allem über die gute Netzwerkarbeit und die angeregte Stimmung bei echten Gesprächen unter den unterschiedlichen Gästen von Konfirmand*innen bis zu Vertreter*innen aus dem Seniorenbeirat, die sich trotz der Corona-Bedingungen beteiligten. Damit soll die AWO in der Öffentlichkeit und unter der jüngeren Generation stärker mit diesem Thema präsent werden – denn wir wollen meist alle das Gleiche und können uns ergänzen.

Die Teilnehmenden bewerteteten den Fachvortrag der Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus als „sehr informativ und gut fachlich“, das politische Speed-Dating des Projekts „Schleswig-Holstein spricht…“ als „anregend mit Lust auf mehr Themen“ und auch das Einbürgerungsquiz zum Ausklang bei Essen und Musik mit einem Auszug der echten Einbürgerungsfragen als interessanten Einblick mit viel Spaß. Damit war das Demokratiefest ein voller Erfolg.