AWO Landesverband Sachsen e.V.

Projekt „MitWirkung - Gesellschaft gestalten durch Engagement und Beteiligung“

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt „MitWirkung – Gesellschaft gestalten durch Engagement und Beteiligung“ möchten wir gemeinsam mit Einrichtungen der AWO in Sachsen das demokratische und respektvolle Zusammenleben in- und außerhalb der AWO stärken und wirksame Mittel für den Umgang mit menschenverachtenden Haltungen entwickeln.

Das Projekt arbeitet hier im Besonderen mit zwei Untergliederungen des AWO Landesverbandes zusammen. Beim AWO Senioren- und Sozialzentrum gGmbH Sachsen-West liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung und Durchführung demokratiefördernder Workshops für Menschen mit Behinderung, deren politische Mündigkeit gestärkt werden soll. Die AWO Erzgebirge gGmbH möchte sich verstärkt als demokratischer Akteur im Sozialraum einbringen, Einrichtungen öffnen und so verbesserte Zugänge zu Menschen aus dem nahen Umfeld schaffen.

Das Angebot des Projektes richtet sich aber auch an alle anderen Einrichtungen und Kreisverbände der AWO in Sachsen.

Demokratieberater*innen

In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen des Projektes Mitarbeiter*innen zu Ansprechpartner*innen ausgebildet, die bei Fragen im Zusammenhang mit Ausgrenzung und Diskriminierung, menschenverachtenden Einstellungen und Neonazismus ansprechbar sind. Zugleich wurden und werden in Workshops Mitarbeiter*innen für das Erkennen und den Umgang mit menschenverachtenden Einstellungen sensibilisiert. Neben einer kontinuierlichen Weiterbildung der bereits existierenden Ansprechpartner*innen sollen in diesem Förderzeitraum weitere ausgebildet werden und insgesamt soll die AWO als gesellschaftlicher Akteur mit ihrem demokratiefördernden Profil sichtbarer und wirksamer werden.

Demokratieberatung vor Ort

Das Projektteam wird aktiv, wenn in Einrichtungen Probleme mit menschenverachtenden Einstellungen auftauchen oder die Einrichtung sprachfähiger für Demokratie gemacht werden soll. Aber auch, wenn sich eine Einrichtung der Umsetzung einer klaren Positionierung gegen rechte Strukturen verschreiben möchte.

Seit 2013 wurden bei der AWO in Sachsen Berater*innen nach dem systemischen Ansatz ausgebildet um Einrichtungen, Ortsvereine, Kreisverbände, haupt- und ehrenamtliche AWO-Kolleg*innen bei den folgenden Fragen und Anliegen zu beraten und zu unterstützen:

  • Diskriminierung
  • menschenverachtende Einstellungen und Handlungen
  • Rechtspopulismus und Neonazismus
  • Demokratieförderung
  • Beteiligungsförderung
  • Konfliktbearbeitung
  • Teamentwicklung

Angebote

Neben der Beratung zu Anliegen der Demokratieförderung bietet das Projektteam auch Inhouse-Workshops zu den folgen Themen. Sie haben einen Umfang von 1,5 bis 3 Stunden und können direkt in Einrichtungen der AWO in Sachsen angeboten werden.

  • Die Werte der AWO – Anspruch und Wirklichkeit
  • Vorurteile, Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit – Wahrnehmen – Erkennen – Handeln
  • Menschen gewinnen – Engagementförderung bei der AWO
  • Wahlgespräche – „In was für einer Gesellschaft will ich leben?“
  • Demokratiefördernde Workshops für Menschen mit Behinderung

Kontakt und Vernetzung

AWO Landesverband Sachsen e.V.

Devrientstraße 7
01067 Dresden
Tel. 0351 84704-0

https://www.demokratie-awo-sachsen.de

Ansprechpartner*innen

Ulrich Karg
Tel.: 0351 84704-521
Email: ulrich.karg@awo-sachsen.de

Sandra Haaf
Tel: 0351 84704-515
sandra.haaf@awo-sachsen.de

Michalina Jäkel
E-Mail: michalina.jaekel@awo-sachsen-west.de

Anja Krasselt-Uhrner
E-Mail: anja.krasselt-uhrner@awo-erzgebirge.de

 

Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (ZdT) des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Landespräventionsrat Sachsen.