Kritisches „Weiß-sein“ – wie geht das?

05.06.2021, 10:00 – 16:00 Uhr
Workshop für 8-20 Teilnehmende
Veranstalter: AWO Landesverband Schleswig-Holstein, Projekt „Mitwirkung – im Verband“ und „Sprechvogel“

Veranstaltungsort:

Kiek in! Anstalt öffentlichen Rechts der Stadt Neumünster, Gartenstr. 32, 24534 Neumünster (Je nach Corona-Lage auch online)

 

Unter dem Stichwort „kritisches Weiß-sein“ wird heftig darum gerungen, wie unbewusste Privilegien der Weißen bewusstgemacht und aufgebrochen werden. Migrationshintergrund, Ausländer, Einwanderungsgeschichte: Die sogenannten Anderen zu benennen gehört zur Normalität. Unsichtbar bleibt hingegen die weiße Norm. Die kritische Weißseinsforschung kehrt dieses Verhältnis um.

Im Workshop packen wir unseren „unsichtbaren Rucksack“ aus.

Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der „Kritischen-Weiss-Sein-Forschung“ und reflektieren unsere Privilegien und setzen diese in Beziehung zur Kategorisierung des „Anderen“. Eine Sensibilisierung unserer Eigenwahrnehmung und insbesondere für unser Unbehagen, wenn wir uns mit unseren eigenen Rassismen konfrontiert sehen. Im Workshop ist Raum zur Übung eines angstfreien und respektvollen Austauschs.

„Ein Privileg ist etwas, das man nicht spüren will, solange man es besitzt.“ Nora Bossong, rbbKultur

Es ist kein Vorwissen nötig. Wichtig ist das Interesse am Thema sowie die Bereitschaft, eigenes Wissen und eigene Bilder selbstkritisch zu hinterfragen.

Trainerin: Suzanne Vogel-Vitzthum, Webinar-Trainerin und ehrenamtliche Demokratie-Multiplikatorin bei der AWO Schleswig-Holstein. Sie gibt u.a. Workshops in Gewaltfreier Kommunikation und Diversity-Trainings.

Es gibt eine Teilnahmebescheinigung und der Workshop ist geeignet als Vertiefungsseminar für die qualifizierten „Multiplikator*innen für Demokratieförderung in der AWO“. Der Workshop richtet sich an Multiplikator*innen, Ehrenamtliche und Interessierte.

Zur Facebook-Veranstaltung: https://fb.me/e/1fFu36JRr

Anmeldung mit Mailadresse ist erforderlich unter: mitwirkung@awo-sh.de