Sensibilisierung im Umgang mit Rechtsextremismus

AWO als Sozialunternehmen

AWO als Sozialunternehmen

Antidiskriminierung verankern

Solidarität

AWO-Wert: Solidarität

Solidarität entsteht im Miteinander. Sie bedeutet, füreinander einzustehen und den anderen zu helfen. Unsere gemeinsame politische Überzeugung ist die Basis für gegenseitige Verantwortung und Verpflichtung. Solidarität kennt keine nationalen Grenzen. Der Staat macht durch Recht Solidarität bindend. Im Zusammenschluss haben die Menschen die Kraft, sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung zu wehren. Wer in Not gerät, kann sich auf die Solidarität der Gesellschaft verlassen.

Ziel der Maßnahme

Mitarbeiter*innen des Trägers sind für die Wahrnehmung und den Umgang mit Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und mit erkennbar rechtsextremistischen Personen sensibilisiert.

Zielgruppe

Alle Mitarbeiter*innen der Einrichtungen eines AWO-Trägers. Ist speziell für Einrichtungsleitungen und Entscheidungsträger*innen interessant, wie sie dazu Gespräche führen können und welche Entscheidungen dazu getroffen werden müssen bzw. welchen Handlungsspielraum sie haben.

Beschreibung des Beispiels

Über einen längeren Zeitraum hinweg wurde in allen Einrichtungen eines AWO-Trägers ein ca. 3-stündiger Workshop zum Wahrnehmen und Umgang mit Diskriminierung und Rechtsextremismus durchgeführt. Dabei wurde das Entstehen von Vorurteilen und Diskriminierung sowie deren Wirkungen reflektiert und für die Wahrnehmung von rechtsextremen Positionen und Haltungen im Alltag und dem Umgang damit sensibilisiert.

Erkenntnisse und Übertragbarkeit

Das Ziel-Inhalt-Methodenpapier (ZIM) kann bei der Ansprechperson angefragt werden.
Die Reaktion auf den Workshop war überwiegend positiv. Als besonders wichtig erachtet wurde, dass eine Sensibilisierung zu menschenverachtenden Haltungen und der Weg zu klaren Haltung ein zentraler Baustein der Sensibilisierungsmaßnahme ist.
Besonders hilfreich ist es, mit den Teilnehmer*innen auch weiterführend im Gespräch zu bleiben oder eine Ansprechperson für das Themenfeld im Verband zu benennen, an die sich Teilnehmenden auch im Nachgang wenden können.

Welchem AWO Wert lässt sich das Beispiel am ehesten zuordnen und warum?

Die Sensibilisierung von Formen von Diskriminierung und Rechtsextremismus stärken die Kompetenzen der Mitarbeitenden und das solidarische Handeln in der AWO.

Materialien und weiterführende Links

Keine Materialien verfügbar.

Kontakt

Ulrich Karg

E-Mail: ulrich.karg@awo-sachsen.de
Website: httpss://awo-sachsen.de

Schlagworte

Rechtextremismus
Sensibilisierung
diskriminierungssensibles Handeln
Training
AWO leben