Im Workshop lernten die Teilnehmenden verschiedene Formen und Ebenen von Diskriminierung kennen und tauschten sich über Erfahrungen in der AWO aus. Es wurden Eigen- und Fremdbilder kritisch beleuchtet und gewohnte Denkweisen offengelegt. Dafür wurden Fragen beantwortet wie beispielsweise: „Wie zeigt sich Diskriminierung im Beruf und Alltag? Und: Wann wird Diskriminierung zum Problem für die eigene Arbeit und die eigene Organisation?“ Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Aspekt der institutionellen Diskriminierung. Dabei galt der kritische Blick auch der eigenen Biografie, dem eigenen Arbeitskontext und der Organisation.
Der Workshop wurde geleitet von Dr. Britta Schellenberg, Gründungsdirektorin des Zentrums „Den Menschen im Blick – Analyse, Beratung & Training“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Insgesamt haben an diesem Workshop 14 Personen teilgenommen. Darunter Kolleg*innen, die in der Migrationsberatung tätig sind, als Respekt Coach*innen, in Vorstandsfunktion auf Kreisebene, Bundesfreiwilligendienstleistende, Verbandsreferent*innen und Projektmitarbeitende.
Die Teilnehmenden haben sich mit den folgenden Fragen beschäftigt und gemeinsam diskutiert:
Neben anregenden Fragen, wurden die Teilnehmer*innen auch schon bei der Vorstellungsrunde zum Nachdenken angeregt. Diese leitete sich mit Frage zu Diskriminierungssensiblen Arbeiten ein:
Diskriminierungssensibles Arbeiten…:
1) Was bringt es mir?
2) Was bringt es der AWO?
3) Was bringt es der Gesellschaft?
Vielleicht sind die Fragen ja auch was für eure nächste Runde im Team oder bei einem Workshop!?
Zusätzlich zu den offenen Fragen, die im Plenum besprochen wurden, gab es auch noch ein Video zum Thema Alltagsrassismus als Impuls, um im Plenum über Rassismus, seine Mechanismen und Wirkung ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde vor allem die Frage „Woher kommst du?“ unter den Teilnehmenden diskutiert und besprochen. Das Video findet ihr unter diesem Link: