Soziale Gerechtigkeit und Partizipation im ländlichen Raum

Was kann AWO tun?

Workshop-Referentin: Susanne Rindt, Leiterin der Abteilung Verbandsangelegenheiten, Engagementförderung, Zukunft der Bürgergesellschaft beim AWO Bundesverband. Federführende Organisation: Laura Kleb und Sandra Olschewski

Gleichwertige Lebensverhältnisse sind ein zentraler Faktor für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch verschiedene Regionen sind geprägt von unterschiedlichen Lebensbedingungen und strukturellen Gegebenheiten. Es bestehen Unterschiede bei Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Mobilität und Infrastruktur sowie Zugang zu Grund- und Daseinsvorsorge. Der Workshop  richtete einen Blick auf die Strukturen der AWO in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Im Workshop wurde anhand verschiedener Fragen diskutiert: Wie kann AWO eine sozialgerechte Gesellschaft im ländlichen Raum fördern? Wie sehen Rahmenbedingungen für demokratisches Handeln und Teilhabe im ländlichen Raum bzw. strukturschwachen Regionen aus? Wie werden Menschen erreicht und aktiviert? Wie kann AWO im ländlichen Raum als gesellschaftspolitischer Akteur präsenter werden?

Mit diesen und weiteren spannenden Fragen haben sich die 16 Teilnehmer*innen dem ganzen Bundesgebiet darunter,  Verbandsreferent*innen, Mitarbeiter*innen aus der Kinder-und Jugendarbeit und aus dem Quartiersmanagement beschäftigt.

Für die Beantwortung der vielschichtigen Fragen wurden unterschiedliche digitale Tools verwendet, diese sollten den Workshop möglichst interaktiv und abwechslungsreich gestalten. Außerdem gab es einen Impulsvortrag von Susanne Rindt.

Der Workshop – Tag gab allen Beteiligten viele Denkanstöße und sie konnten darausmitnehmen, dass:

  • Es kein Patentrezept gibt
  • Bedarfe ermittelt werden müssen, Menschen muss Gehör geschenkt werden, erst dann können Strukturen geschaffen werden
  • Räume geben, Räume schaffen für den Austausch
  • Gemeinwesen etablieren
  • AWO sichtbar machen, Werte vermitteln und sich ganz klar positionieren – wofür steht die AWO