Eine Initiative des bundesweiten AWO-Netzwerks „Gemeinsam Demokratie stärken“, welches durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms Zusammenhalt durch Teilhabe gefördert wird unter Federführung des Projekts „Gemeinsam.Demokratisch.Ohne Grenzen“ des AWO Bezirksverbands Mittelrhein.
Veranstaltungsort: online via zoom (link wird nach Anmeldung verschickt)
Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession. Damit steht sie in der Verantwortung, sich in ihren konkreten Handlungsfeldern gezielt gegen Vorurteile und Diskriminierung und für die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte einzusetzen. Doch welche Rolle spielt unsere Sprache dabei?
Sprache ist ein zentrales Werkzeug für die Professionalität der Sozialen Arbeit, gleichzeitig wird durch Sprache immer auch Macht ausgeübt. Die aufmerksame Analyse von Sprache leistet deshalb einen wertvollen Beitrag zum tieferen Verständnis von Diskriminierung und ihren unterschiedlichen Formen.
Wie werden ausgrenzende und diskriminierende Bilder sprachlich (re)produziert, verfestigt und legitimiert? Wer spricht und wer wird gehört? Welches Wissen wird transportiert? Und wie sieht eine diskriminierungssensible und inklusive Sprache in der Sozialen Arbeit aus?
Diesen und anderen Fragen wollen wir im Vortrag und im anschließendem Gespräch mit Rabia Kökten vom Zentrum „Den MENSCHEN im BLICK“ an der Ludwig-Maximilians- Universität München nachgehen.
Die Veranstaltung richtet sich an Menschen aus der Sozialen Arbeit, Wohlfahrt und alle Interessierten.
Wir freuen uns auf euch!
Anmeldungen bitte bis 13.10.2023 an demokratie-leben@awo-mittelrhein.de